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In Büchern wie "Das Deutsche als Männersprache" (1984) und "Alle Menschen werden Schwestern" (1990) leugnet Pusch die Tatsache, daß die deutsche Sprache organisch gewachsen ist, und unterstellt eine Männer-Verschwörung, welche sich zum Ziel gesetzt habe, die Frau auf dem Wege der Sprache ideologisch zu entwerten und zu benachteiligen.
In der Folge fordert sie die "Entpatrifizierung" der Sprache, ja ihre "totale Feminisierung", denn:
Die ideologische Begründung für die Forderung nach "kompensatorischer Gerechtigkeit" ist folgender rhetorischer Frage zu entnehmen:
womit implizit ausgesagt wird, daß die natürlich gewachsene Sprache nicht (mehr) den Rang des Menschlichen beanspruchen könne, und eine ideologische Umgestaltung der Sprache in Hinblick auf ein neues, feministisches Menschenbild nunmehr geboten sei. Luise F. Pusch setzt das vor-feministische Deutschland sogar in eine innere Beziehung zum Nationalsozialismus:
Ich werfe Luise F. Pusch vor: